Das Form-o-Meter im Bündner Weekend-Sport

Wer ist heiss und wer ist’s nicht? Die Bündner Weekend-Sport-Leistungen im Form-o-Meter von GRHeute.  

   

Heiss

Der Churer Snowboarder Dario Caviezel fuhr beim Saisonfinale im Parallelslalom-Weltcup in Berchtesgaden auf Rang 7. Er klassierte sich damit vier Plätze vor seinem Engadiner Teamkollege Nevin Galmarini. Im abschliessenden Team-Event musste sich Caviezel zusammen mit Julie Zogg nur dem russischen Duo Dimitri Loginow/Sofia Nadyrschina geschlagen geben. Zogg hatte sich am Samstag mit ihrem 2. Saisonsieg die kleine Kristallkugel im Parallel-Slalom gesichert. Das andere Schweizer Team mit Olympiasieger Nevin Galmarini und Ladina Jenny schied in den Viertelfinals gegen Caviezel/Zogg aus.

 

Warm

Mit dem 7. Rang im Heim-Riesenslalom auf der Lenzerheide sorgte Gino Caviezel als bester Schweizer für einen versöhnlichen Saisonabschluss. Nach dem Podestplatz in Sölden zu Saisonbeginn egalisierte der 28-Jährige damit sein Bestresultat der Saison, den 7. Rang im Riesenslalom von Adelboden. Caviezel beendete die Saison im RS-Weltcup mit 215 Punkten auf Rang 12, sein bisher bestes Karriere-Resultat in seiner Paradedisziplin. Nächste Saison folgt der Angriff auf die Top 10. Caviezel hat damit auch seinen lange verletzten Bruder Mauro in diesem Winter als erfolgreichsten Bündner Weltcup-Fahrer des Winters abgelöst. Folgend die Punkte der kantonalen Ski-Cracks im Weltcup.

  • Gino Caviezel 319 Punkte (Nr. 5 bei den Schweizer Männern/Nr. 21 weltweit)
  • Mauro Caviezel 307 Punkte (Nr. 6/Nr. 22)
  • Jasmine Flury 189 Punkte (Nr. 6 bei den Schweizer Frauen/Nr. 35 weltweit)
  • Carlo Janka 137 Punkte (Nr. 12/Nr. 61)
  • Sandro Simonet 80 Punkte (Nr. 14/Nr. 79)
  • Stefan Rogentin 72 Punkte (Nr. 15/Nr. 82)
  • Daniele Sette 42 Punkte (Nr. 19/Nr. 98)
  • Vanessa Kasper 10 Punkte (Nr. 15 bei den Schweizer Frauen/Nr. 112 weltweit)

 

Nach zwei Niederlagen in Serie hatte Rychenberg Winterthur die Playoff-Viertelfinal-Serie gegen Alligator Malans auf 2:2 ausgeglichen, am Sonntag gelang den Herrschäftlern aber im wegweisenden Spiel 5 der «Big Point»: In der Turnhalle Lust in Maienfeld siegten die Malanser im Spiel 5 trotz eines frühen 0:2-Rückstandes dank einem entfesselten Schlussdrittel (6:1) mit 8:4 und liegen in der Best-.of-7-Serie damit mit 3:2 vorne. Ein Sieg am nächsten Wochenende reicht den Malansern damit zum Halbfinaleinzug.

 

Lauwarm

Nino Niederreiter hat ein richtiges Spitzenjahr bei den Carolina Hurricanes: Nach 30 Spielen steht der Churer bereits mit 20 Punkten (13 Tore, 7 Assists) in der Skorerliste. Beim Spiel gegen die Columbus Blue Jackets ging Nino Niederreiter für einmal unglücklich vom Eis. Im Penaltyschiessen scheiterte der 28-Jährige als letzter Penalty-Schütze für Carolina am früheren Lugano-Goalie Elvis Merzlikins im Tor Columbus‘, die damit 3:2 gewannen.

 

Kühl

Frust bei Skicross-Weltmeister Alex Fiva am Weltcupfinale in Veysonnaz. Unverschuldet schied der Churwaldner bei seinem Comeback nach überstandener Corona-Erkrankung im Achtelfinal aus, als er von der Piste gedrängt wurde. Ebenfalls im Achtelfinal scheiterte hauchdünn der Grüscher Joos Berry und der Seewiser Armin Niederer. Auch die Scuolerin Talina Gantenbein schied bei den Frauen im Achtelfinal aus, nachdem sie lange den zweiten Platz verteidigt hatte, kurz vor Schluss aber noch überholt wurde. 

Alex Fiva im Ziel nach dem Out.

 

(Bilder: GRHeute/Screenshot SRF)