Die Stadt Chur überprüft die Prozesse und die Organisation im Bereich Hochbau und städtische Liegenschaften. Die Leitung der Dienststelle Hochbaudienste bleibt bis zum Abschluss dieses Prozesses vakant; der Betrieb ist sichergestellt.
Die Leitung der Dienststelle Hochbaudienste im Departement Bau Planung Umwelt ist derzeit nicht besetzt. Die bisherige Stelleninhaberin hat die Stadt Chur per Ende September 2025 verlassen. Bis auf Weiteres wird die Dienststelle interimistisch durch die vier Abteilungsleitenden in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Departementsvorsteher, Stadtrat Simon Gredig, geführt, wie die Ratskanzlei der Stadt Chur am Montag mitteilte.
Sämtliche Aufgaben und Prozesse werden weiterhin uneingeschränkt wahrgenommen. Vor einer Neubesetzung der Stelle werden jedoch – gemeinsam mit der Dienststelle Immobilien und Bewirtschaftung – die bestehenden Abläufe und Zuständigkeiten detailliert überprüft. Die Zuständigkeiten der beiden Dienststellen in Bezug auf Planung, Bau und Unterhalt sind zwar geregelt, doch die Optimierung der Zusammenarbeit wurde bereits 2021 von der Geschäftsprüfungskommission (GPK) angeregt.
Überprüfung von Prozessen und Organisation
In der vergangenen Legislaturperiode hatte der Stadtrat deshalb eine Botschaft zur Anpassung der Organisation erarbeitet. Diese wurde vom Gemeinderat zur Überarbeitung zurückgewiesen. In der laufenden Legislatur wird das Thema erneut aufgegriffen und unter der Leitung einer erfahrenen externen Projektleitung sowie unter Einbezug der betroffenen Mitarbeitenden weiterbearbeitet. Dabei werden die Prozesse und die Organisationsstruktur analysiert und konkrete Massnahmen zur Verbesserung erarbeitet.
Zudem sollen bewährte Modelle anderer Städte in die Betrachtung einbezogen werden. Bis zum Abschluss dieses Prozesses wird die vakante Leitung der Dienststelle Hochbaudienste nicht neu besetzt. Der Stadtrat erachtet die Organisationsüberprüfung als wichtige Chance, die Effizienz der städtischen Dienstleistungen weiter zu steigern und zukunftsgerichtet auszurichten.
(Bild: GRHeute)



