Bild: Aline Steiner (Betriebsleiterin Selig Chur), Roni Szepanski Foto: Nikolina Gansner Fotografie

Selig unter neuer Führung

Am letzten Samstag wurde das Selig zum letzten Mal unter alter Führung berockt.

Dass das Selig jedoch weiter betrieben werden würde, nämlich unter Palazzo-Boss Roni Szepanski, schrieb die Südostschweiz bereits im letzten Dezember. Wir wollten es genauer wissen und haben beim erfolgreichen Unternehmer nachgefragt.

Es herrscht grosse Freude in der Szene, dass das Selig nun doch nicht geschlossen wird. Wie waren die Reaktionen nach Bekanntgabe deiner Übernahme?

Die Reaktionen waren durchs Band weg positiv. Die Leute blicken ausschliesslich vorfreudig & hoffnungsvoll in die Selig-Zukunft.

Im April geht es bereits los. Wirst du und dein Team dieses Jahr auf Ostern verzichten und umbauen?

Nein. Am Ostersonntag feierten wir im Palazzo mit «LA BOOM» eine dicke Party und die bisherige Selig-Crew verabschiedete sich definitiv von ihren Gästen. Am Ostermontag folgte dann die erste Umbau-Massnahme, die aber ausschliesslich die Soundanlage betraf. Die weiteren kleineren Änderungen folgen dann schrittweise.

Was sind die Hauptänderungen beim Relaunch des Clubs?

Wir haben vor, die bestehende grosse Bar zu verlängern, die Bühne umzunutzen, das Licht etwas anders zu gestalten und ein Teil-Konzept zu lancieren, in welchem wir von jeweils ca. 20.00-23.00 einen gediegenen Barbetrieb anbieten werden.

Du hast im ersten Jahr mit dem neuen Palazzo eine enorme Erfolgsstory hingelegt. Wird es beim Selig ähnlich laufen?

Hoffentlich! Wir sind natürlich von unseren Ideen überzeugt und haben starke Partner, die uns unterstützen. Grundsätzlich entscheidet aber der Gast.

Du bist nun Chef von zwei grossen Nummern im Welschdörfli, sind weitere Expansionen geplant? Vielleicht auch Clubs ausserhalb von Chur?

Wir werden unsere Augen & Ohren natürlich immer offen halten. Geplant ist aber nichts.

 

(Bild: zVg.)