Jagd- und Fischereimesse in Chur – mehr als eine Ausstellung

Was geschieht in Zukunft mit dem Alpenrhein? Zu diesem Thema gibt es am kommenden Wochenende in der Churer Stadthalle eine grosse Sonderschau des Kantonalen Fischereiverbandes Graubünden. Aber nicht nur das.

In einem 500 Quadratmeter grossen Zelt begeben sich die Besucher der Jagd- und Fischereimesse auf eine „Wanderung“ vom Bodensee Richtung Alpenrhein bis zum Tomasee und begegnen dort interessanten Geschichten. Als Belohnung wartet am Ende der Tour eine Showküche, in der gezeigt wird wie man einen Hecht richtig zubereitet. Leiter dieser Sonderschau ist Radi Hofstetter, Vize-Präsident des Kantonalen Fischereiverbandes. GRHeute Redaktor Jürg Feuerstein hat ihn zum Interview getroffen.

Die Jagd- und Fischereimesse in Chur dauert von Freitag, 10. bis und mit Sonntag, 12. Februar.

 

Welche Einflüsse hat der Mensch auf die Fische im Alpenrhein?

«In unserer Sonderschau zum Thema Alpenrhein wollen wir den Besuchern aufzeigen, was für Einflüsse der Mensch auf die Fische hat, und wie man das Ganze verbessern kann», sagt Radi Hofstetter, Leiter der Sonderschau. Der Kantonale Fischereiverband Graubünden (KFVGR) widmet sich auch dem Hecht: «Ein hervorragender Speisefisch», wie Hofstetter betont. «Nur wissen die Leute nicht wie man diesen Fisch richtig zubereitet».

Aus diesem Grund hat der Verband eine Showküche eingerichtet. «Einmal pro Stunde wird dort von einem Profi gezeigt wie man einen Hecht richtig zubereitet. Zwar haben wir hier nicht viele Hechte, aber die Messe ist ja für Leute aus der ganzen Ostschweiz. Im Boden- oder im Walensee gibt es viele dieser speziellen Fische», so Hofstetter weiter.

 

Das komplette Interview hören Sie oben.

 

(Bild: GRHeute)