Weekend-Sport Top 5

Jeweils am Montag schauen wir auf das Beste zurück, was der regionale, nationale und internationale Sport zu bieten hat.

Regional: Rücktritt, Baby, Sieg und Niederlage

Fussball Chur97 bleibt im Turbomodus: In der 2. Liga regional haben die Hauptstädter auch ihr fünftes Spiel gewonnen (4:3 in Buchs) und liegen mit reiner Weste und 24 geschossenen Toren alleine an der Tabellenspitze. Pech dafür für Schluein: Bis zur 81. Minute hielten die Bündner gegen Au-Berneck das 0:0, ehe man einbrach und noch mit 0:3 unterging.

Ski Die erst 22-jährige Freeski-Halfpipe A-Kader-Fahrerin Nina Ragettli hat ihren Rücktritt erklärt. Kurz vor den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 hatte sich die Bündnerin am rechten Knie verletzt, von der sich die Junioren-Weltmeisterin nie mehr erholte.

Mountainbike Nino Schurter wird Papi. Der 29-jährige Bündner feierte erst vor einer Woche seinen vierten Weltmeistertitel im Cross Country.

Der Kampf der Gladiatoren

Weit weg, aber erwähnenswert: In den USA ist am Wochenende die National Football League in die Saison gestartet. Mit fast 70’000 Fans pro Spiel kann sich die NFL immerhin als grösste Sportliga der Welt bezeichnen. 32 Teams, darunter auch Titelverteidiger New England Patriots, sind am Wochenende in die Saison gestartet, aber nur eins wird Anfang Juli 2016 den Super Bowl gewinnen. Auf der Ligaseite sind die Highlights aller Spiele frei abrufbar.

Der doppelte FCB wieder vorn

Deutschland jubelt, die Bayern laufen dieses Mal offenbar nicht einfach so durch. Zwar sind die Peps nach einem glücklichen Last-Second-Tor immer noch ungeschlagen, mit Dortmund ist aber diesmal ein Altbekannter auf Augenhöhe – vorerst. Noch ein kleines Sorry an die Adresse des Hamburger SV: Die GR-Heute-Tippcrew lag beim Spiel Gladbach – HSV so richtig daneben. Dass die plötzlich Fussball spielen können, muss an der Bündner Bergluft liegen. Fussball Bundesliga - Saison 2015/16 Nichts Neues in der Schweiz. Der FC Basel ist bereits wieder weg. Trostpreis: Hinten wirds dafür spannend. Der FC Vaduz stellt sich nach der Klatsche gegen YB schon wieder auf den Abstiegskampf ein. Im Grunde haben sie das schon in Runde 1.

Hockeystart in der Schweiz

Der HC Davos ist mit einer Penaltyniederlage und einem klaren 4:1-Sieg in Zug ganz ok in die neue Saison gestartet. Eindrücklich unterwegs ist Mauro Jörg, der schon letzte Saison eine hervorragende Frühform aufwies und jetzt bereits drei Tore auf seinem Konto hat. Die Verstärkungsspieler Perttu Lindgren und Marcu Paulssen sind dem Emser Topskorer aber auf den Fersehen. Eishockey NLA - EV Zug - HC Davos Ein Wermutstropfen: Center Enzo Corvi schied gegen Fribourg mit einer Fussverletzung aus und wird rund sechs Wochen ausfallen. Die besten Bilder der HCD-Spiele von EQ Images gibt es hier, wer lieber Videos schaut, wird auf der SRF-Seite gut versorgt.

Federer scheitert an Djokovic

Regenpausen sind nichts Lustiges, und so mussten die Tennisfans gestern bis tief in die Nacht warten, bis Roger Federer und Novak Djokovic endlich aufeinander prallten. Der Schweizer startete verhalten, musste den ersten Satz etwas zögerlich hergeben, kam dann aber überzeugend zurück und war lange der bessere Spieler. Mehr als Satz 2 gestand ihm der Djoker aber nicht zu, vor allem der Verlust des dritten Satzes tat dem Baselbieter weh. Um 4:41 Uhr morgens war es soweit: Novak Djokovic besiegte Roger Federer nach hartem Fight in vier Sätzen und holte sich den Grand-Slam-Titel. Schade, Schade…

 

Die Feelgood-Story des Wochenendes gehört Flavia Pennetta: Zuerst gewann sie ihren ersten Grand-Slam-Final, im anschliessenden Interview erklärte sie ihren Rücktritt.

Die WTA wusste auch, dass Pennetta eigentlich schon lange hätte aufhören wollen.

Ach ja, Martina Hingis gewann auch. Irgendwie geht das unter. Die US-Open-Bilanz für Swiss Tennis ist auf jeden Fall fantastisch.

 

(Fotos: EQ Images/Icon SM (Super Bowl), Osnapix/Pixathlon (HSV), Marc Schumacher (HCD), Virginie Bouyer (Federer))