Petition für Erhalt der Kinderintensiv ist gestartet

Petition für Erhalt der Kinderintensiv ist gestartet

GRHeute
15.11.2023

Am Freitag, 17. November, ist Weltfrühgeborenentag und heute startet die Petition für den Erhalt der Kinderintensivstation (KIPS) des Kantonsspitals Graubünden (KSGR). Die Geschichten betroffener Familien zeigen, wie wichtig die KIPS in Chur ist. Das KSGR ist mit einem Stand am Andreasmarkt in Chur präsent.

Wenn ein Kind zu früh auf die Welt kommt, ist seine unmittelbare Versorgung entscheidend, denn hier gilt der Grundsatz: «Zeit ist Leben». Die Versorgung der Schwächsten ist nun in akuter Gefahr, weil der Fortbestand der Kinderintensivstation im KSGR gefährdet ist, wie das Kantonsspital Graubünden am Mittwoch mitteilte. Künftig sollen Spitäler in Zürich und St. Gallen (oder noch weiter entfernt) Kinder und Frauen mit Risikoschwangerschaften aus Graubünden und der Südostschweiz behandeln, obwohl das KSGR schon heute regelmässig Kinder aus der ganzen Schweiz übernimmt.

Alle Details zu diesem unverständlichen Vorschlag finden Sie hier: www.ksgr.ch.

Dabei kommt es auf jede Minute an, wenn es um das Leben der Kinder geht. Das zeigen die Beispiele betroffener Familien, deren Geschichten heute per Mail als offene Briefe an das zuständige Gremium gingen. 

Petition unterzeichnen

Das KSGR setzt sich auf allen Ebenen (rechtlich und politisch) für eine Weiterführung des bestehenden Angebotes in der Südostschweiz ein. Mit der Unterzeichnung der Online-Petition kann jede und jeder einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der KIPS in Chur leisten.

Der Petitionstext lautet wie folgt:

«Wir – die Bevölkerung in Graubünden und der ganzen Südostschweiz – wollen, dass diese Leistungsaufträge weiterhin dem Kantonsspital Graubünden zugeteilt werden:

Früh- und Termingeborenenintensivpflege / Neonatologie
Schweres Trauma und Polytrauma, inkl. Schädelhirntrauma bei Kindern und Jugendlichen
Kinder-Onkologie (wie bisher mit reduziertem Leistungsauftrag als Satellitenstation des Kinderspital Zürichs)»

Und hier kann unterzeichnet werden: www.petitio.ch.

Zudem ist das KSGR am 17. und 18. November mit einem Stand am Andreasmarkt (auf dem Postplatz) präsent, wo die Petition online unterzeichnet werden kann.

(Bild: Archiv)

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