Per Ende Jahr gab es im Kanton Graubünden 12 Wolfsrudel – dazu eines, das sich im Grenzgebiet zwischen Graubünden und dem Kanton St. Gallen bewegt. Sie haben bis Ende 2025 über 200 Nutztiere gerissen. Über 30 wurden geschossen, vier starben bei Unfällen.
Der Quartalsbericht Grossraubtiere des Amts für Jagd und Fischerei für das letzte Quartal 2025 liegt vor – und das sind die Erkenntnisse:
- Per Ende 2025 gab es 51 Wolfswelpen.
- Insgesamt wurden 34 Wölfe geschossen.
- Vier weitere Wölfe starben bei Verkehrsunfällen, einer wurde gewildert und einer starb aus unbekannten Gründen. Bei dreien kann man die Todesursache nicht mehr feststellen.
- Die Wölfe haben 217 Tiere gerissen und 32 verletzt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Schafe und Ziegen.
- Im Moment trägt kein Wolf einen Sender.
- In Scuol folgte ein Wolf über eine kurze Strecke einer Person mit einem Hund.
- Vier Wölfe – je zwei in Jenisberg und Lantsch – zeigten ein verzögertes Fluchtverhalten.
- Im vierten Quartal wurden 13 Bären-Sichtungen verzeichnet. Zeitweise waren sogar zwei Bären im Kanton anwesend. Sie waren vor allem in Zernez und Umgebung unterwegs.
(Bild: GRHeute)



